Herzlich willkommen !
Der Kulturkreis Bad Schönborn e.V. lädt Sie ein zu anspruchsvollen Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen und ähnlichen kulturellen Veranstaltungen.
unsere nächsten Veranstaltung:
Neue Foto-Ausstellung im Kukuks-Nest in Langenbrücken
ab dem 26. April.
Thomas Christ ist leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Als Mitglied im Kulturkreis Bad Schönborn dokumentiert er seit 2020 dessen Veranstaltungen mit seiner Kamera. Neben der Eventfotografie beschäftigt er sich vorwiegend mit Landschafts- und Architekturfotografie. Angeregt durch eine Reise zu den französischen Königsschlössern an der Loire, fotografiert er seit mehreren Jahren auch gezielt Blumen und insbesondere Rosen. Sein Interesse gilt vor allem verschiedenen Lichtstimmungen und der Formen- und Farbenvielfalt in der Natur. In den großformatigen Aufnahmen zeigen sich die so porträtierten Blumen in ihrer vollen Schönheit, bestechen mit einer schier unendlichen Formen- und Farbenvielfalt und entfalten einen poetischen Zauber.
In der Ausstellung zeigt er einen Querschnitt seiner Aufnahmen, die auf Reisen durch Frankreich, Irland und Deutschland aber auch im heimischen Garten entstanden sind. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Sonntag, dem 26. April, ab 18 Uhr statt im KuKuKs-Nest in der Römerstraße 36 in Langenbrücken. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei.
Als weitere Öffnungstermine sind vorgesehen:
Mi 29.04., 17:00 – 19:00 Uhr, So 03.05., 18:00 – 20:00 Uhr, Mi 06.05., 17:00 – 19:00 Uhr, So 17.05., 18:00 – 20:00 Uhr
und alsbald die Eröffnungsveranstaltung der Touristinformation zur diesjährigen Kunstaktion unseres KuKuK im Kurpark
Chillen in künstlerisch gestalteten Liegestühlen – mit coolen Cocktails, wohlschmeckenden Weinen und Live-Musik.
Dazu passt eine Runde frühlingsfrisches Kneippen im frisch befüllten Kneipp-Tretbecken und Armbecken.
Die Künstlergruppe KuKuK, das Weingut Bosch, die Band Voices for You! und die Tourist Information laden Sie herzlich ein zu dem neuen Event beim Haus des Gastes - mit Wasser, Wein & Kunst!
Eine After Party beginnt immer dann, wenn der offizielle Teil vorbei ist — wenn die Krawatten lockerer sitzen, die Schuhe ausgezogen werden und die Musik anfängt, das Sagen zu haben. Genau das ist die Idee hinter diesem Abend.
„Voices For You — After Party" ist kein gewöhnliches Konzert. Es ist ein Programm, das feiert: das Ende eines langen Tages, den Frühling, das Leben, die Musik selbst. Soul, Pop, R&B, ein Hauch Funk — Songs, die man kennt und liebt, neu arrangiert, neu geatmet, und dazwischen eigene Kompositionen von Alina, Natasha, Inna und Siggi, die zeigen, was in dieser Familie und Band steckt, wenn sie ganz bei sich ist.
Vier Stimmen, vier Persönlichkeiten, eine Bühne. Die Energie einer echten After Party — aber mit dem Können von Vollblutmusikern, die seit Jahren zusammen spielen und sich auf der Bühne blind verstehen.
Kommt früh. Bleibt lange. Tanzt, wenn es euch packt.
Wir danken für ihre besondere Unterstützung auch im Jahr 2026:
Rückblick auf unsere vergangenen Veranstaltungen:
Unter der Rubrik "Rückschau" können Sie die Veranstaltungen der letzten Jahre durchblättern.
Samstag, 14. März 2026, 20 Uhr
Konzert mit Duo Con Moto
in der evangelischen Kirche in Bad Mingolsheim
Bewegtes Konzert des Duo con moto
„Auftakt!“ betiteln die beiden Künstlerinnen des Duo con moto ihr Konzertprogramm, das am Samstag, dem 14. März, tatsächlich auch den Auftakt der diesjährigen Konzertreihe des Kulturkreises Bad Schönborn bildete. Anders als noch vor einigen Wochen angekündigt fand das Konzert – eine Premiere – in der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche in Bad Mingolsheim statt. Die „neue“ Räumlichkeit erwies sich für das Duoprogramm als wahrer Glücksgriff: Die fantastische Akustik des recht kleinen Kirchenraums bot für die Kombination aus Geige und Cello hervorragende klangliche Bedingungen. Anna Nimczik (Cello) und Anna Göbel (Violine) genossen diese Bedingungen sichtlich und präsentierten ein sehr abwechslungsreiches, stimmungsvolles Programm mit einer großen Bandbreite an Klangfarben. Zu Beginn erklang ein spritzigfröhliches Duo, dem jungen Beethoven zugeschrieben. Anna Nimczik erläuterte an dieser Stelle den Konzerttitel „Auftakt!“ – dieses sei eines der ersten Stücke der Zusammenarbeit
des Duos gewesen, also der Auftakt für die gemeinsamen Konzerte. Es folgten Bearbeitungen einiger Inventionen von Johann Sebastian Bach. Statt rechter und linker Hand des Klavierspielers boten hier Geigerin und Cellistin die sehr unterschiedlichen kleinen Stücke in feinster stilistischer Nuancierung.
Welch breites Spektrum an Spieltechniken zwei Streichinstrumente mit sich bringen, zeigten die beiden Musikerinnen in der Zusammenstellung Ungarischer Volksmelodien. Bela Bartók hatte diese Melodien Bauern im rumänisch-ungarischen Grenzgebiet abgehört und „versucht“, sie zu Papier zu bringen, wie Anna Göbel erklärte. Beeindruckend war, welche Vielfalt sich in diesen Liedern versteckte: Es erklang mit dem vertrauten Choral „Erschienen ist der herrlich Tag“ eine spätmittelalterliche Melodie, die aus der gleichen folkloristischen Quelle stammt wie das witzige Allegro ironico oder das tänzerische Allegretto, das an Musik der Sinti
und Roma erinnerte. Von zartschmelzenden Flageolett-Melodien über Pizzicato-Passagen hin zu derben Schlägen mit dem Bogen auf die Saiten präsentierten die Künstlerinnen die Möglichkeiten ihrer Instrumente. Virtuos ging es dann auch beim letzten Stück vor der Pause zu: komplexe Rhythmen, kontrapunktische Passagen und Wechsel von Bogen zu Pizzicato in atemberaubendem Tempo verlangt Komponist Iannis Xenakis den Musikern ab.
Zum Auftakt des zweiten Teils gab es eine der ersten Originalkompositionen für die Duo-Besetzung Violine und Cello, ein Stück in D-Dur von Joseph Haydn. Der Mittelsatz hierbei war ein typisch frühklassisches Menuett, und so war durch die Gegenüberstellung zum folgende Tempo di Minuetto von Hanns Eisler schnell klar, warum dieses moderne Stück eine so klassische Bezeichnung erhalten hatte – der Menuett-Charakter war deutlich zu hören, obwohl das Stück hin und wieder auch im Viervierteltakt daherkam. Sehr innig war die folgende Nummer, ein „Lullaby“ der britischen Komponistin Rebecca Clarke. Zum Abschluss des Abends brachte das Duo sechs Stücke des deutsch-russischen Komponisten Reinhold Glière zu Gehör. Elegische Melodien voller Innbrunst, z.B. in der Canzonetta oder der Berceuse, wurden kontrastiert von einer nahezu barock anmutenden Gavotte oder dem raffinierten, komplexen Scherzo am Ende. Das begeisterte Publikum applaudierte lang und anhaltend, so dass die beiden Künstlerinnen einen
„Chassidischen Tanz“ von Zigmund Schul als Zugabe spielten – Musik, die ihnen sehr am Herzen liege, wie Anna Göbel erklärte.
Es zeigte sich wieder, dass es sich lohnt, Künstlerinnen von höchster Güte einzuladen, auch wenn sie in der Region nicht bekannt sind. Unser großer Dank gilt der evangelischen Kirchengemeinde, die die Durchführung des Konzerts nicht nur ermöglichte, sondern mit ihrer Gastfreundlichkeit sehr zum bezaubernden Flair des Abends beitrug.
(SC)
Thomas Christ hat das stimmungsvolle Konzert in der Gustav-Adolf-Kirche für uns mit der Kamera eingefangen.
29. Januar und 25. Februar, jeweils 19 Uhr
Vortrag von Georg Henneges
im Haus des Gastes in Mingolsheim
2 mal volles Haus beim Vortrag über Polarlichter
Auf großes Interesse stieß der Vortrag unseres Mitglieds Georg Henneges, der am Donnerstag, dem 29. Januar, im Haus des Gastes über das Thema Polarlichter referierte. Da bei diesem Termin der Saal dem Ansturm der interessierten Besucher nicht gewachsen war und die Plätze nicht ausreichten, wurde der Vortrag am 25. Februar wiederholt. Auch beim zweiten Mal war der Saal im Haus des Gastes bis auf den letzten Platz besetzt, aber immerhin musste da niemand stehen. Insgesamt haben den Vortrag somit mehr als 120 Personen besucht, was wir als schönen Erfolg für uns und natürlich für den Referenten werten.
Georg Henneges ist Diplom-Physiker. Nach seinem Studium in Mainz arbeitete er am Karlsruhe Institute of Technology (KIT) sowie in den National Labs in Los Alamos/USA.Seit nunmehr vierzig Jahren leitet er die „Kraichgau-Sternwarte Gondelsheim“, an der vor allem Astrofotografie, Sonnenbeobachtung und Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden. Als Dozent zu Themen der astronomischen Forschung ist er auch bei Presse, Funk und Fernsehen oft gefragt.
In seinem sehr anschaulich gehaltenen Vortrag zeigte er im ersten Teil die vielen Erklärungsansätze auf, die die Menschen auf der Nord- und auf der Südhalbkugel der Erde für dieses Himmelsphänomen entwickelt hatten. Dabei wurde deutlich, dass diese Mythen je nach kulturellem oder religiösem Hintergrund zu ganz unterschiedlichen, teilweise sogar gegensätzlichen Erklärungen geführt hatten. Natürlich musste der Mensch erst die Situation der Erde im Raum erkennen und genügend physikalische Erkenntnisse gewinnen, um das Phänomen naturwissenschaftlich verstehen zu können. Georg Henneges erklärte mit Hilfe von projezierten Grafiken und kleinen Film-Einspielern die Zusammenhänge zwischen dem Teilchenstrom, den die Sonne aufgrund ihrer im Innern ablaufenden Kernfusion ständig aussendet, und dem Magnetfeld der Erde, das uns vor diesem ansonsten für das Leben auf der Erde schädlichen „Sonnenwind“ schützt. Bei besonders starken Ausbrüchen der Sonne kann das Erdmagnetfeld nicht alle dieser elektrisch geladenen Teilchen abweisen, so dass ein Teil davon sich an den Magnetfeldlinien zu den Polen der Erde bewegt. Dort reagieren diese mit den Atomen der Erdatmosphäre, z.B. mit Sauerstoff oder Stickstoff, was dann zu den bekannten grünlichen oder purpurfarbenen Leuchterscheinungen am Himmel führt. Bei den ca. alle 11 Jahre auftretenden besonders starken Sonnenaktivitäten kann es sein, dass diese Polarlichter bis hinunter in unsere Breitengrade zu sehen sind – wie diesen Winter bereits zweimal geschehen.
Hier ein paar Eindrücke des lebhaften Vortrags eingefangen von Thomas Christ.
Ein sehr schöner Bericht über den Vortrag erschien auch in der Bad Schönborner Woche. Mit freundlicher Erlaubnis der Autorin Claudia Maciejewski dürfen wir ihn hier einstellen:
Längst greift die Künstliche Intelligenz (KI) in künstlerische Schaffensprozesse ein. Bilder können mithilfe von KI in allen Stilrichtungen generiert werden oder eigene Vorstellungen mittels KI-Werkzeugen ins Bild gesetzt werden. KI und Bildende Kunst verbandeln immer mehr – mit weitreichenden Folgen sowohl für jene, die Kunst schaffen, als auch für die, die Kunst rezipieren.
Unter dem Titel „Kunst berührt“ geht Luise Helm in ihrer Ausstellung dieser Thematik nach und stellt der „KI“ eine „HI“ (Haptische Intelligenz) gegenüber. In acht Positionen zur „HI“ stellte sie in der Vernissage Thesen jenseits von Robotik dar, die zu künstlerischer Auseinandersetzung und Diskussion einladen. Sie verdeutlichte dadurch, wie wichtig für den Menschen die eigene Kreativität und das eigene schöpferische Tun ist, ein wesentlicher Aspekt, der unser Mensch-Sein eigentlich ausmacht. Was bleibt von uns, wenn wir immer mehr unseres schöpferischen Tuns abgeben?
Die Vernissage war mit etwa 20 Besuchern im kleinen KuKuKs-Nest recht gut besucht.
Samstag, 17. Januar 2026, ab 17 Uhr
5. Bad Schönborner Winterzauber
im und um das Haus des Gastes in Mingolsheim
Großer Besucherandrang beim Winterzauber
Die mittlerweile 5. Auflage des Bad Schönborner „Winterzaubers“ der Touristinformation erwies sich erneut als Besuchermagnet. Geschätzt etwa 800 Besucher ließen sich auch von der recht frischen Witterung nicht abhalten und genossen das Lichtkunst-Event rund um das Haus des Gastes. Sehr erfreulich für unsere beteiligten Künstler des KuKuK, die wie immer das künstlerische Rahmenprogramm gestalteten, war das große Interesse der Besucher auch an der im Haus präsentierten Bilderausstellung. Inna Ligum stellte nicht nur ein Teil ihrer neuen Bilder aus „Pink Universe“ aus, sondern gestaltete als Sängerin zusammen mit ihrem Mann Siggi Zundl an der Gitarre den musikalischen Eröffnungsteil. Weiterhin waren (und sind in den nächsten Wochen!) Werke von Hubertus Graef, Thomas Fürbaß und Sybille Berger-Jenisch im Obergeschoss des Haus des Gastes zu sehen. Großen Zuspruch erfuhr auch der Mitmach-Maltisch, den die KuKuK-Künstlerinnen oben anboten. Hier war dieses Jahr das Malen mit Ruß das Thema. Der Titel des diesjährigen Winterzaubers war ja „Feuer und Flamme“. Der Höhepunkt für die beteiligten KuKuK-Künstler(innen) war daher das von langer Hand vorbereitete Malen mit Kerzenruß. Dazu hatte man drei großformatige Holztafeln in den Baum bei der kleinen Brücke gehängt, die dann in eine Live-Performance mit dem Ruß von Kerzenflammen von unten kolloriert wurden. In einem zweiten Teil gestalteten die Künstler die so gewonnen grundierten Bilder oben im Haus mit Farbe weiter aus. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen!
Den Abschluss des Programmteils bildete dann die von der Touristinformation gebuchte professionelle Feuershow auf der Rasenfläche vor dem Haus des Gastes. Inzwischen waren alle Bratwürste ausverkauft, aber Dampfnudeln und Glühwein gab es noch, und so konnten die Besucher, die trotz der Kälte bis zum Schluss durchgehalten hatten, den Abend noch bei musikalischer Begleitung ausklingen lassen.
Herzlichen Glückwunsch an die beteiligten Künstler(innen) und an das Team der Touristinformation für die wiederum sehr gelungene Veranstaltung!
Fotos: Thomas Christ
und hier noch mit freundlicher Genehmigung von Claudia Maciejewski ihr schöner Rückblick in der Bad Schönborner Woche: